Wissen, das bewegt – Dialog zwischen Klinik und Entwicklung bei Löwenstein Medical.
Interview Prof. (i. R.) Dr. Rolf Schlößer
Bitte stellen Sie sich kurz vor.
Mein Name ist Rolf Schlößer und ich war bis Ende 2023 der Leiter des Schwerpunktes Neonatologie in der Kinderklinik der Universitätsklinik Frankfurt am Main. Seit meiner Ausbildung zum Kinderarzt war die Neonatologie immer mein Lieblingsgebiet der Kinderheilkunde. Somit blicke ich auf die Entwicklung des Faches seit mehr als 35 Jahren zurück. Schon Ende der 80er-Jahre in Bochum und erst recht seit den 90er-Jahren in Frankfurt ist mir die Firma Löwenstein Medical gut bekannt. Das lag zum einen daran, dass es nur wenige Anbieter medizinischer Geräte für meinen Bereich gab und zum anderen, dass die sehr persönliche Art der Betreuung durch Mitarbeiter bis zum Chef der Firma mich immer beeindruckt hatte.
Prof. (i. R.) Dr. Rolf Schlößer, ehemaliger Leiter der Neonatologie, Universitätsmedizin Frankfurt, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Für mich war der Dialog mit den Ingenieuren, Technikern und Machern stets von großer Bedeutung – ebenso wie der Wissensaustausch zwischen uns Anwendern und den Entwicklern. Viele unserer Wünsche, insbesondere bei den Beatmungsgeräten, wurden aufgegriffen und nach Möglichkeit umgesetzt.
Prof. (i. R.) Dr. Rolf Schlößer
Erläutern Sie unseren Leser:innen, mit welchen Produkten von Löwenstein Medical Sie arbeiten und seit wann?
In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Entwicklungen in der Wärmetherapie mit Inkubatoren und Wärmebetten sowie vor allem bei den Beatmungsgeräten. Darüber hinaus durften wir zusammen mit der Firma einen Intensivtransportinkubator entwerfen, der unseren ganz speziellen Bedürfnissen in der Klinik bzw. in der Stadt Frankfurt angepasst war.
Was gefällt Ihnen als Anwender besonders an den Produkten von Löwenstein?
Für mich war immer der Dialog mit den Ingenieuren, Technikern und Machern der Firma von großer Bedeutung. Der Wissensaustausch zwischen uns Anwendern und den Entwicklern der Firma Löwenstein Medical war eminent wichtig. Viele unserer Wünsche versuchte man, besonders auch bei den Beatmungsgeräten, umzusetzen. Andererseits konnten wir immer in entspannter Atmosphäre die Ideen der Techniker aufnehmen.
Was ist Ihnen noch besonders wichtig, was über das reine Produkt hinausgeht?
Der oben schon erwähnte Dialog und die sehr einfache und schnelle Umsetzung von Ideen für neue Geräte war mir immer wichtig. Darüber hinaus war der Reparaturservice, auch am Wochenende, immer sehr zuverlässig. Besonders zu erwähnen ist, dass die Ansprechpartner nicht so häufig wechselten, was für die Anwender immer von Vorteil ist.
Gab es spezifische Herausforderungen bei der Implementierung der Löwenstein Produkte in Ihrer Klinik?
Natürlich ist die Finanzierung neuer Geräte für die Stationen die größte Herausforderung. Ich hatte das Glück, dass ich für die Anschaffung von Geräten nie besonders kämpfen musste, wenn ich den Finanzvorstand der Klinik von der Notwendigkeit und/oder dem Sinn überzeugen konnte. Natürlich spielte auch die Akquise von Spenden bei der Finanzierung eine große Rolle. Die kamen von dankbaren Eltern und Elternvereinen sowie Stiftungen oder von Spendenaktionen, die vom eigenen Team der Station organisiert wurden.
Was macht die Neonatologie so besonders im klinischen Umfeld und warum passt aus Ihrer Sicht da Löwenstein so gut mit seinen Lösungen hinein?
Kindermedizin ist auf jeden Fall etwas Besonderes in der gesamten Medizin und die Behandlung von kranken Neugeborenen erst recht. Auch wenn die Therapiewege gut festgelegt sind, braucht man immer wieder neue Ideen, sie noch mehr zu verbessern. In der Intensivmedizin, und die ist ein großer Teil der Neonatologie, muss man sich jeden Tag aufs Neue auf geänderte Situationen einstellen. Dazu braucht man viele Menschen mit sehr unterschiedlichen Fähigkeiten. Im Falle der Beatmung zum Beispiel sind das die Techniker und Ingenieure, die Kenntnis der menschlichen Physiologie haben. Irgendwie gehörten die auch immer zum Team.
Bitte ergänzen Sie den Satz „Mein erster Gedanke, wenn ich Löwenstein Medical höre, ist …
… Dialog auf Augenhöhe.“
Herr Prof. Dr. Schlößer, vielen herzlichen Dank für das Interview.

LEONI 4 - kurz zusammengefasst:
- Zukunftsweisende Technologie
- Innovatives und intuitives Bedienkonzept
- Bedarfsgerechte Konfigurierbarkeit auf hohem Niveau
- Besonderes Augenmerk auf Komfort und Sicherheit
