leoni 4 ventilation premature infants children with mother

Hochpräzise Technik für die Kleinsten.

Im Interview mit Dr. med. Ulrich Rochwalsky.

Bitte stellen Sie sich kurz vor.

Ich heiße Ulrich Rochwalsky und bin Kinderarzt sowie Neonatologe und Kinderintensivmediziner. Seit acht Jahren arbeite ich an der Universitätsklinik Frankfurt, zunächst als leitender Oberarzt und seit eineinhalb Jahren als Leiter der Neonatologie. Im Universitätsklinikum Frankfurt im Rhein-Main-Gebiet betreiben wir eine große Intensivstation für Kinder und Neugeborene. Die Station umfasst 11 Beatmungsplätze und 18 Normalstationsplätze, außerdem gibt es eine neonatologische Intensivstation.

Dr. med. Ulrich Rochwalsky, Leiter der Neonatologie, Universitätsmedizin Frankfurt, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin.

Erläutern Sie unseren Leser:innen, mit welchen Produkten von Löwenstein Medical Sie arbeiten und seit wann? 

Unser Hauptarbeitsgerät ist das Beatmungsgerät Leoni. Mit der „guten alten Leoni“ arbeiten wir schon immer auf unserer Station. Außerdem verfügen wir über Wärmebetten, Reanimationseinheiten und Erstversorgungseinheiten.

Was gefällt Ihnen als Anwender besonders an den Produkten von Löwenstein? 

Löwenstein Medical ist für mich ein Synonym für hohe Ingenieurskunst. Das Unternehmen bietet seit Jahrzehnten sichere und präzise Produkte an, die für uns im Klinikalltag unverzichtbar sind und zum „Standard of Care“ gehören. Als Anwender kann man sich beim Einsatz von Löwenstein Geräten absolut darauf verlassen. Ein Unternehmen aus unserer Region, das keine 100 Kilometer von Frankfurt entfernt ist. Das finde ich großartig. 

Was ist Ihnen noch besonders wichtig, was über das reine Produkt hinausgeht? 

Löwenstein zählt für mich zu den besten Herstellern von Beatmungsgeräten für Kinder und Neugeborene weltweit. Die Beatmungsgeräte für Neugeborene zeichnen sich durch Sicherheit und Innovation aus. Schon dieser Umstand ist phänomenal. Und die Welt beneidet uns um unsere hochwertigen Beatmungsgeräte. 

Ich habe Herrn Reinhard Löwenstein persönlich kennengelernt bei einer Anwenderschulung. Er hat uns stets unterstützt und sich für uns eingesetzt. Er hat viele Innovationen auf unserer Station in Gang gesetzt – auch in Zusammenarbeit mit Frau Karin Schnabel (lesen Sie ebenfalls das Interview mit Frau Schnabel, Gruppenleitung Pflege). Es ist ein Beispiel für gelebte Nachhaltigkeit, dass ein regionales, familiengeführtes Unternehmen für uns und die Neugeborenen einfach da ist. Mit Menschen, die hinter ihren Geräten stehen und sich einsetzen. Die Werte und die enge Kundenbindung von Löwenstein sind spürbar. Das empfinde ich als sehr positiv. 

Gab es spezifische Voraussetzungen bei der Implementierung der Löwenstein Produkte in Ihrer Klinik? 

Wir haben einen sehr engen und guten Kontakt zu den Außendienstmitarbeitenden. Ich habe auch Kontakt zum Entwicklerteam erhalten, indem ich an einer Anwenderschulung teilgenommen habe. In der Vergangenheit wurde mit dem Team ein enger Austausch geführt, um ein Gerät im Klinikalltag zu testen. Ich empfand die Kooperation sehr angenehm. 

Wir beatmen Frühgeborene mit winzigen Lungenvolumina von nur 300 bis 400 Gramm Körpergewicht. Dafür brauchen wir hochpräzise Technik, wie sie Löwenstein liefert. Auf diese Geräte können wir uns verlassen – sie geben uns die Sicherheit, diese extrem fragilen Kinder optimal zu versorgen.

- Dr. med. Ulrich Rochwalsky

Was macht die Neonatologie so besonders im klinischen Umfeld und warum passt aus Ihrer Sicht da Löwenstein so gut mit seinen Lösungen hinein? 

Wir beatmen teilweise Frühgeborene mit einem Gewicht von gerade einmal 300 bis 400 Gramm. Das sind winzige Lungenvolumina, mit denen wir arbeiten. Es geht um Mengen, die weniger als einen Teelöffel ausmachen, ungefähr ein Zehntel eines Schnapsglases. Diese extrem kleinen Volumina müssen mit höchster Präzision appliziert werden. Dafür benötigen wir eine hochentwickelte, filigrane Technik, die vom Hersteller Löwenstein exzellent bereitgestellt wird. Unsere Patient:innen sind extrem fragil – da gibt es keinerlei Spielraum für Ungenauigkeiten. Umso wichtiger ist es, dass wir uns auf die Geräte von Löwenstein verlassen können. Sie bieten uns die Sicherheit und Qualität, die wir brauchen, um diese Kinder bestmöglich zu versorgen.

Würden Sie Löwenstein anderen Kliniken weiterempfehlen?

Ja, klar – das geschieht bei uns regelmäßig. Wenn jemand fragt, welches Gerät empfehlenswert ist, weise ich ganz bewusst auf die Modelle hin, die wir selbst im Einsatz haben. Es handelt sich um eine Marke, die ich vollkommen unterstütze – sowohl in Bezug auf Qualität als auch aufgrund unserer eigenen positiven Erfahrungen damit. Wenn mir jemand mitteilt, dass er eine neue Neonatologie errichten möchte, empfehle ich, Löwenstein zu kontaktieren und ein Angebot einzuholen. Es handelt sich um verlässliche Produkte zur Beatmung und Versorgung von Kindern. 

Bitte ergänzen Sie den Satz „Mein erster Gedanke, wenn ich Löwenstein Medical höre, ist ...

… präzise Ingenieurskunst aus dem Taunus – das ist unsere Heimatregion.“ 

Herr Dr. med. Rochwalsky, vielen herzlichen Dank für das Interview.