leoni 4 ventilation premature infants clinic in operation

Verlässliche Partnerschaft und langjährige Zusammenarbeit.

Im Interview mit Prof. (i. R.) Dr. med. Dominique Singer

Bitte stellen Sie sich kurz vor.

Mein Name ist Dominique Singer, ich habe von 2007 bis 2025 die Sektion Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin am Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) in Hamburg geleitet. Zuvor war ich (1999–2006) an der Kinderklinik des Universitätsklinikums Würzburg und noch davor in Göttingen tätig. 

Prof. (i. R.) Dr. med. Dominique Singer, Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin, Zentrum für Geburtshilfe, Kinderund Jugendmedizin, Universitätsklinikum Eppendorf (UKE)

Mit Löwenstein Medical verbindet mich eine lange, vertrauensvolle Zusammenarbeit – von gemeinsamen Workshops bis zur Einführung der LEONI am UKE. Löwenstein – das ist für mich ein grundsolider, verlässlicher Partner und ein unternehmerisches Lebenswerk, das größten Respekt verdient.

Prof. (i. R.) Dr. med. Dominique Singer

Erläutern Sie unseren Leser:innen, mit welchen Produkten von Löwenstein Medical Sie arbeiten und seit wann? 

Mit Löwenstein Medical, vormals Heinen + Löwenstein, verbindet mich eine lange Geschichte. So habe ich die gemeinsam ausgerichteten Workshops zur Wärmetherapie auf den GNPI-Tagungen in Mainz, Köln, Ulm und Magdeburg (2002–2005) noch in bester Erinnerung. Später waren wir vor allem über die Beatmungstechnologie in Kontakt, namentlich seit der erstmaligen Einführung der „Leoni“ auf der neonatologischen Intensivstation des UKE. 

Was gefällt Ihnen als Anwender besonders an den Produkten von Löwenstein? 

Wovon ich von Anfang an sehr angetan war, ist das aktive Bemühen, den Bedürfnissen der Anwender in der klinischen Praxis zu entsprechen. Auch im Zuge der Entwicklung der LEONI 4 bekam ich eines Tages einen Prototyp zu Gesicht und erinnere mich noch gut, wie meine Reaktionen auf mehr oder weniger intuitive Merkmale des damaligen Displays aufmerksam beobachtet wurden. 

Was ist Ihnen noch besonders wichtig, was über das reine Produkt hinausgeht? 

… die stete Ansprechbarkeit für kleinere Probleme in der laufenden Anwendung. Ein „kann ja gar nicht sein“ oder „da sind Sie aber die Einzige“ hat es bei Löwenstein Medical nie gegeben; vielmehr sind Beobachtungen aus dem klinischen Alltag stets äußerst ernst genommen und einer gewissenhaften Klärung zugeführt worden. 

Gab es spezifische Herausforderungen bei der Implementierung der Löwenstein Produkte in Ihrer Klinik? 

Die „Schnittstellenproblematik“ gilt für Produkte von Löwenstein ebenso wie von allen anderen Herstellern. In der Vernetzung des Geräteparks einer Intensivstation klaffen Wunsch und Wirklichkeit nach wie vor auseinander, vor allem auch wegen der immer noch mangelnden Standardisierung der von den Kliniken betriebenen Patientendatenmanagementsysteme. 

Was macht die Neonatologie so besonders im klinischen Umfeld und warum passt aus Ihrer Sicht da Löwenstein so gut mit seinen Lösungen hinein? 

Für die Medizin des Früh- und Neugeborenen gilt vielleicht nicht „everything is different“, aber doch ist vieles anders als in der „Erwachsenenwelt“, weshalb spezifisch zugeschnittene Lösungen von großem Nutzen für Personal und Patienten sind. 

Würden Sie Löwenstein anderen Kliniken weiterempfehlen? 

Aus allen vorstehend genannten Gründen: unbedingt! 

Bitte ergänzen Sie den Satz „Mein erster Gedanke, wenn ich Löwenstein Medical höre, ist ... 

… ein grundsolider, über Jahre verlässlicher Partner – und ein „löwenstarkes“ unternehmerisches Lebenswerk, das mir größten Respekt abnötigt, obendrein!“ 

Herr Prof. Dr. med. Singer, vielen herzlichen Dank für das Interview.