elisa 600

Intensivbeatmung der Premiumklasse.

Als innovativer Universalventilator ist elisa 600 für die High-Flow-O2-Therapie, invasive und nichtinvasive Beatmungstherapie bei allen Krankheitsbildern und in allen Fachdisziplinen ausgelegt.

Die smarte Benutzeroberfläche kann individuell an die jeweiligen Anforderungen und Hausstandards angepasst werden. Die innovative Technik, die Einfachheit der Bedienung und das umfassende Baukastensystem reduzieren Komplexität, vermeiden Bedienungsfehler und unterstützen den Anwender bei der Beatmungstherapie.

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Lernen Sie die elisa 600 kennen.

Im Spagat zwischen Finanzeinsatz und zukunftsorientierter Entwicklungsmöglichkeiten ist elisa 600 die innovative Beatmungsplattform der Gegenwart und der Zukunft. Hygiene- und serviceorientierte Architektur in Kombination mit vielfältigen Optionen lassen nahezu keine Wünsche offen.

Tägliche Aufwachversuche, Propofol-Syndrom, zeitnahe neurologische Beurteilung des beatmeten Intensivpatienten oder Reduzierung des Durchgangssyndroms ‒ es gibt viele Motivationen für den Einsatz von volatilen Anästhetika im Rahmen der Intensivtherapie. Wir haben uns dieser Herausforderung gestellt und eine umfassende Strategie für die „Sicherheit, einschließlich der wesentlichen Leistungsmerkmale, für Anästhesie-Arbeitsplätze“ umgesetzt. Dabei geht es nicht nur um den sicheren Betrieb von Intensivbeatmungsgeräten und die Auswirkungen der Narkosegase auf die Materialien des Intensivventilators. Die Anästhetika-Funktion kompensiert die in- und exspiratorischen Widerstände des Sedaconda-Systems und vermeidet hierdurch die Verlängerung der mittleren Ausatemzeit, reduziert die Trappinggefahr und gewährleistet die Genauigkeit der Volumenmessung.

In Kombination mit dem Multigassensor LEOLYZER können optional Narkosegase präzise direkt mit der elisa gemessen und überwacht werden.

elisa 600 intensive care ventilators device frontal

Im Zeitalter lungenprotektiver Beatmungsformen kann die Effizienz der Ventilation durch gezielte Maßnahmen des Verhältnisses von Totraum zu Atemzugvolumen optimiert werden. Die Kapnographie als grafische Darstellung der exspiratorischen CO2-Konzentration ist essenzieller Bestandteil des bettseitigen Monitorings des beatmeten Patienten. Die Kapnographie stellt die CO2-Kinetik auf nichtinvasive Art und in Echtzeit dar. Sie dient in der täglichen Routine hauptsächlich zur Identifikation der korrekten Intubation und zur Anpassung des zu applizierenden Atemminutenvolumens. Die Kapnographie kann aber, insbesondere in ihrer bisher klinisch noch nicht so weit verbreiteten Form der volumetrischen Kapnographie, viel weitreichendere und klinisch besonders wertvolle zusätzliche Informationen liefern. Hierzu zählen Überwachung und Optimierung der Ventilation sowie Beurteilung des Gasaustausches. Damit erhält das Behandlungsteam klinische Parameter zur Entscheidungsfindung am Krankenbett, die bislang nur durch aufwendigere, invasivere, nichtautomatisierte Verfahren gewonnen werden konnten.

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Die automatische Regelung der inspiratorischen Sauerstoffkonzentration auf Basis der Pulsoxymetrie erlaubt die leitlinienkonforme Applikation von Sauerstoff. Hohe O2-Konzentrationen können unerwünschte Ereignisse verursachen. Das Spektrum reicht von Entzündungsreaktionen der Atemwege, Resorptions-Atelektasen, Krampfanfällen bis hin zur erhöhten Krankenhaussterblichkeit. Unter High-Flow-O2-Therapie und Beatmung sollte die Sauerstoffsättigung engmaschig überwacht und die inspiratorische Sauerstoffkonzentration fortlaufend an den individuellen Therapiebereich angepasst werden. LEOCLAC erlaubt auf Basis der integrierten Pulsoxymetrie die kontinuierliche Anpassung der inspiratorischen Sauerstoffkonzentration an den eingestellten Therapiebereich. Kombinierbar mit der invasiven oder nichtinvasiven Beatmung sowie der HFOT, bewertet LEOCLAC fortlaufend die Qualität der Pulswelle und detektiert mögliche Artefakte. Für LEOCLAC stehen unterschiedlichste Größen und Modelle von SpO2-Sensoren zur Verfügung. Herzfrequenz, O2-Sättigung und Plethkurve können unabhängig von LEOCLAC überwacht werden. Eine intelligente Grafik erleichtert die einfache Beurteilung der FiO2-Regelung.

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Es gilt als gesichert, dass das atemsynchrone Kollabieren und Wiedereröffnen von Lungenarealen bei ARDS-Patienten das Lungengewebe erheblich schädigt und insbesondere das atemsynchrone Eröffnen und Verschließen (alveolar cycling) von Lungenarealen einen unabhängigen Risikofaktor für eine höhere Mortalität darstellt. Der PEEPfinder kann zur Optimierung der Einstellungen des Beatmungsgeräts genutzt werden und unterstützt so die lungenprotektive Beatmung. Das Manöver wird in einem sicheren Fenster durchgeführt und kann mit einer Präoxygenierungsfunktion kombiniert werden. Das erweiterte quasi-statische PV-Tool unterstützt den Anwender bei der Beurteilung von Stress und Strain. Intelligente Algorithmen und umfangreiche Sicherheitsfunktionen erlauben die einfache Bestimmung der elastischen Eigenschaften der Lunge. Hierzu stehen umfangreiche Auswertungsmöglichkeiten zur Verfügung. Grafische Evaluierungsunterstützung zur Detektion der Inflektionspunkte, Erhebung von Stressindizes und Speichermöglichkeiten der Referenzloops erleichtern die einfache Bestimmung des sicheren Beatmungsfensters.

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Eine lungenprotektive Beatmung reduziert beatmungsassoziierte Komplikationen, insbesondere durch die Reduzierung der mechanischen Druck- und Volumenbelastung der Lunge. Die Erkenntnisse der letzten Jahre zeigen, dass eine lungenprotektive Beatmung nur über die regelmäßige Anpassung der Ventilatoreinstellungen an die individuelle Lungenfunktion erfolgen kann. Was aber, wenn die klassischen Vorgaben der lungenprotektiven Beatmung nicht mehr eingehalten werden können?

Die Adaption der Beatmungstherapie auf Basis der transpulmonalen Druckmessung ist eine einfache, wenig invasive und valide Methode, die nur die Anlage einer modifizierten Magensonde erfordert. Die Änderungen des Ösophagusdrucks während eines Atemzyklus spiegeln dabei die Änderungen des Pleuraldrucks wider. Als Differenz von Beatmungs- und Pleuraldruck zeigt die transpulmonale Drucksituation das Ausmaß der mechanischen Stressbelastung auf die Alveolen und ist damit für die beatmungsassoziierte Lungenschädigung verantwortlich. Der am Ventilator eingestellte inspiratorische Plateaudruck spielt eher eine untergeordnete Rolle. Studien zeigten, dass aufgrund der hohen Va­riabilität des Verhältnisses der Elastizität der Lunge zum Thorax ein am Beatmungsgerät eingestellter inspiratorischer Plateaudruck in sehr unterschiedlichen transpulmonalen Druckgradienten resultierte. Bei Patienten mit erhöhtem Pleuraldruck, beispielsweise als Folge eines erhöhten intraabdominellen Drucks, kann derselbe Inspirationsdruck mit einer geringeren beatmungsassoziierten Lungenschädigung ein­hergehen als bei Patienten mit niedrigem Pleuraldruck. Der endexspiratorische transpulmonale Druck (TPP exsp) kann dann durch die Titration des angewandten PEEP angepasst werden, da der Atemwegsdruck mit dem angewandten PEEP in Zusammenhang steht. Im Gegensatz zu anderen Verfahren zu Detektion des individuellen PEEPs kann dieses Verfahren auch unter Spontanatmung und im Zuge des Weanings angewendet werden. Gleichfalls im Zuge des Weaning kann die Messung des Ösophagusdrucks wertvolle Informationen (Demaskierung einer Patient-Respirator-Asynchronie, Monitoring der Atemmuskelanstrengung, Berechnung des intrinsischen PEEP unter Spontanatmung …) liefern und erlaubt, den Weaningprozess zu optimieren. Dabei kann unter assistierter Spontanatmung in der Akutsituation die Atemarbeit des Patienten bestimmt werden, sodass die notwendige Unterstützung des Patienten mittels Druckunterstützung direkt an die jeweilige Lungenfunktion angepasst werden kann.

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Produktfeatures

Highflow-O₂-Therapie

Bei der Highflow-O2-Therapie wir ein vergleichsweise hoher Fluss von angewärmtem, befeuchteten Inspirationsgas über eine Nasenkanüle appliziert. Je nach Indikation und Einsatzort handelt es sich bei dem Inspirationsgas um Luft, ein Luft-Sauerstoff-Gemisch oder reinen Sauerstoff. Entsprechend zeigen sich die Wirkungen dieser Therapie in der Auswaschung von CO2 aus dem anatomischen Totraum mit Verringerung der Atemarbeit und einer verbesserten Oxygenierung. Bedingt durch die Systemarchitektur der elisa-Reihe muss beim Wechsel zwischen HFOT und nichtinvasiver oder invasiver Beatmung das Schlauchsystem nicht ausgetauscht werden. Die Highflow-O2-Therapie gehört zur Basisausstattung jedes Beatmungsgerätes der elisa-Familie.

Nichtinvasive Beatmung

Innovative Regelungstechnik und spezielle Algorithmen erlauben eine umfangreiche Leckagekompensation. Der einstellbare und leckagekompensierte Byflow reduziert die CO2-Rückatmung bei Mund-Nasen-Masken und gewährleistet den notwendigen Triggerkomfort durch den Patienten. Spezielle Beatmungsmodi und einstellbare Verzögerungszeiten für akustische Alarme reduzieren stressige Alarmierungen auch bei schwierigen anatomischen Verhältnissen und hohen Leckagen. Bei einer Langzeitanwendung oder bestehenden Hautdefekten bietet die Möglichkeit der Helmbeatmung eine weitere nichtinvasive Option und vermeidet damit die Intubation und invasive Beatmung. Die nichtinvasive Beatmung gehört zur Basisausstattung jedes Beatmungsgerätes der elisa-Familie.

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